Rezensionen

Birk

„Vom allerersten Satz an, wird klar, wie gut Debütant Jaap Robben schreibt: ‘Auf meiner Zunge krabbeln Ameisen. Meine Beine waren schwer.’ Seine kindlich einfachen, aber sehr suggestiven Sätze führen dazu, dass Birk so karg und gleichzeitig unheilschwanger ist wie die Insel, auf der sich die Geschichte abspielt.“ ***** NRC NEXT

“Ein vielversprechender Romancier hat sich erhoben.” **** De Morgen

„Eine kühn, zärtlich und vielschichtig erzählte Geschichte, rau und verstörend und mit Passagen von geradezu schmertzhafter Schönheit.“ The Irish Times

“Ein überrumpelndes Romandebüt. Überrumpelnd, weil Robben sich nicht das moderne Leben der jungen Menschen vornimmt, wie es so viele Autoren seiner Generation tun, nein, er erzählt die universelle Geschichte einer erstickenden Liebe. Überrumpelnd auch wegen des reservierten, bildreichen Stils, der kurzen Sätze, in denen mehr gesagt wird als dort steht. […] Robben beschreibt das Innenleben eines Kindes mit großer Könnerschaft. […] Als beklemmende Geschichte über eine zu früh verlorenen Unschuld kann sich “Birk” mit Niccolo Ammanitis “Ich habe keine Angst” und Ian McEwans “Der Zementgarten” messen.***** Het Parool

“Ein Roman, der einem langsam die Kehle zuschnürt.” **** de Volkskrant

Fabelhaft, wie es dem Niederländer gelingt, das Miteinander der beiden Protagonisten aufzuladen. Ihm gelingen dichte Szenen voller Anziehung und Ablehnung. Bis zuletzt hält Jaap Robben dieses spannungsreiche Verhältnis kunstvoll in der Schwebe, da er seinen Figuren in all ihrer Verlorenheit und Verletzbarkeit doch immer noch Würde und Liebesfähigkeit zugesteht. – Birk ist ein vielversprechendes Debüt!“ SWR2 Buchkritik

„Die Virtuosität dieses Romans liegt an Robbens Vermögen, eine perfekte Metapher für Mikael und seine Mutter zu ersinnen. […] Robbens Roman erkundet raues und beunruhigendes psychologisches Terrain. Eine Geschichte, die nach dem Lesen noch lange im Kopf herumspukt.“ The Literary Review

„Robbens klare Sätze und sein einfühlender Sprachgebrauch lesen sich wie gute Poesie: rhythmisch, klangvoll und eindringlich.“ **** Dagblad van het Noorden

„Unvergleichlich.“ ***** Telegraaf

Birk ist ein intensiver und dramatischer Roman voller gezielt eingeflochtener Details und geschrieben mit einer nahezu forensischen, psychologischen Präzision. Die Stärke dieses Romans liegt in der Energie der Erzählstruktur, die Art, mit Stille und Schmerz umzugehen, und dem Vermögen, die dunkelsten Erfahrungswelten mit einem offenen Blick für Sympathie und Sorge zu konfrontieren. Jaap Robben beschreibt die delikate, gefährliche Materie subtil und menschlich, aber auch mit einem visionären Wahrheitsempfinden, das meisterhaft und unvergesslich ist.“ Colm Tóibín

„In diesem großartigen Buch erkundet Jaap Robben Isolation, Schuldgefühl und eine Mutter-Sohn-Beziehung auf völlig unerwartete Weise. Robbens kristallklare Sätze kombiniert mit seinem eindringlichen Blick auf die Kehrseiten menschlichen Verhaltens – und Liebe – machen das Buch zu einer unvergesslichen Leseerfahrung. Stürmt die Buchläden, Leute.“ Dorthe Nors

„Robben hat nicht den Drang, die Stimme seiner Generation zu sein. Steckt ihn in keine Schublade! Kein Label bleibt an ihm haften. Er ist nur sein eigensinniges Selbst. Und das ist schön.“ Bart Moeyaert

“Ein toller Roman über Trauer, Reue und Einsamkeit, der sich durch große Feinheit auszeichnet.” ***** Algemeen Dagblad

„Der beste Roman eines jungen Niederländischen Schriftstellers des Jahres. Dieses “jungen” können wir getrost weglassen.“ Tzum

Hin und her schießend zwischen kindlicher Spekulation und erschütterndem Realismus, Birk nimmt den Leser mit zu Existenzen, die in der heutigen Welt fast unvorstelbaar sind. Ian McEwan und Peter Carey lassen grüßen. Robbens Geschichte kann man nur verschlingen und man wird noch ewig darüber reden.“ Booklist

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